Getrennt und doch zusammen – Und wie geht´s weiter?!

Was ist für Sie Gemeinschaft? Hat sich Ihre Vorstellung davon im zurückliegenden Jahr verändert? Machen Sie sich Gedanken über Gemeinschaft? Zuhause in der Familie, am Arbeitsplatz, im Stadtteil, in unserer Gesellschaft, in der Kirche, in unserer Gemeinde?

Wir sind immer noch viel zu viel getrennt und vereinzelt, können unserem Bedürfnis nach Begegnung, Nähe und Austausch nicht in gewohnter Weise nachgehen. Das merken wir hauptamtlich Mitarbeitenden in der Scherpenberger Kirchengemeinde sehr deutlich. Neben Hoffnung und Ungeduld auf die baldige Wiederaufnahme des Programms treten Resignation und Ermüdung. Ein neuer Alltag hat sich etabliert und beschäftigt uns alle. Die einen sind mit vielen Aufgaben betraut und kommen vor Arbeit kaum zur Ruhe. Die anderen wissen gar nicht, wie sie die Tage verbringen sollen. 

Es fehlt etwas: der Besuch des Gottesdienstes am Sonntag mit anschließendem Kirchencafé, das Treffen zum Seniorennachmittag oder der Frauenhilfe, der Austausch nach Vorträgen im Frauentreff oder im Männerforum, das gesellige Beisammensein beim Café Scherpenberg, das fröhliche Treiben im Jugendzentrum.

Dafür und für noch viel mehr steht das Begegnungszentrum unserer Kirchengemeinde! „Wie geht es weiter?“, fragen sich BesucherInnen, Mitarbeitende und PresbyterInnen. Auch in Zukunft soll unser Gemeindezentrum mit der Kirche ein lebendiger Ort für Seelsorge und Begegnung, Austausch und Kommunikation sein und bleiben. Beteiligen Sie sich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten, so klein Sie Ihnen auch erscheinen mögen! Kirche lebt von der Gemeinschaft aller Gläubigen. Für unsere Gemeinde hier vor Ort in Scherpenberg sind wir alle systemrelevant!

Bleiben und kommen wir immer wieder neu miteinander in Kontakt und ins Gespräch, denn: „Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ (Mt 18, 20)