Tag 06 / 09.08.

Tagesbericht

Hallo alle zusammen,
der heutige Tag begann etwas verhalten. Die Wettervorhersage ist zurzeit etwas düster und besorgniserregend, deshalb waren wir uns alle unsicher, ob wir der vormittäglichen Halbsonne vertrauen konnten. Als dann aber am Mittag die Sonne immer länger rauskam und auch die Temperaturen angenehm blieben, trafen wir die Entscheidung, einfach mal am „Straßenrand“ anzuhalten und dort unser Lager aufzuschlagen. Mitten in der Pampa. Dort angelegt, gab es einen kurzen Snack und dann machten wir uns auf den Weg zum Nordseestrand. Dort erwartete uns ein unglaubliches Naturschauspiel: Meterhohe Wellen und Sandsturmböen, die einen die feinen Sandkörner an die Waden fetzten, dass es nur so prickelte. Schwimmen unmöglich, liegen ungemütlich, Oberkörper frei: Aua! Was tut man also? Wir bauten die größte Sandburg, die dieser Strand je gesehen hatte und spielten einige vom Wind beherrschte Partien Beachvolleyball. Nach zwei Stunden war es dann genug. Nach kurzer Duschpause am Schiff, zogen wir dann wieder los zum Abendessen, heute mal auswärts. Wir entschieden uns für traditionelle niederländische Hausmannskost: Pommes-Frikandel. Den Tagesausklang gab es heute in der Düne. Vor einem traumhaften Sonnenuntergang packten wir die Gitarren und die Liederhefte aus und schmetterten ein paar Lieder. Zarte Klänge und Partyschlager gaben sich gegenseitig die Ehre und als wir dann wieder Richtung Gaia aufbrachen, war die Sonne längst untergegangen. Nach der Abschlussrunde und mit insgesamt mindestens 15 Kilometern in den Waden, fielen wir müde ins Bett.
Gruß aus der Pampa, irgendwo im Nirgendwo in der Nähe vom Meer…