Tag 10/16.07.

Howdy,

wir haben heute schön reingefeiert und dann haben wir heute Morgen auch nochmal schön gesungen, für Frank. In zwei Sprachen (Englisch und Deutsch). Daraufhin fertigten wir den Kuchen an. Also drei von uns. Also Kerstin, du und ich. Das war eine richtige Kalorienbombe, weil da so viel Butter drin war. Kathi hat mich gefragt, ob sie lesen oder Tretboot fahren soll. Währenddessen war ich mit den Fußball affinen Jungs auf dem Fußballplatz. Dati hat sich trotz anfänglichem Pessimismus sehr gut geschlagen. Die Entscheidung fiel auf das Tretboot.  Wir nahmen auch noch Sophie und Anika mit, sodass wir eine eins zu eins Betreuung erhielten (Anmerkung Anika: Die auch zwingend nötig war). Nach dieser anstrengenden Tätigkeit, welche 10:06 für Team Dati (Anmerkung Dati: Team Janik, du hast gewählt) entschieden wurde, bin ich der traditionellen Magic-Spiel-Runde mit Frank, Leon, Luis, also das war’s, beigetreten. Ich hab unser Zimmer gestaubsaugt und die Toilette geputzt. Danach kam ich runter, um Kerstin bei dem Kuchen weiter zu helfen, dem phänomenalen Kuchen. Nach der Tretbootfahrt erhielten wir seltsamerweise plötzlich gar keine Betreuung mehr und haben uns selbstständig mit Kinder-Pingui  versorgt. Mittlerweile hat sich jene Magic-Runde zu einem DMAX Gemeinschaftsschauen entwickelt. DMAX wurde abgebrochen und eine sehr schmackhafte Donauwelle hat sich meinem Gaumen genähert (Anmerkung Kathi: Frank hatte das erste Stück und hat sich weder geschüttelt, noch gerührt). (Anmerkung Kathi: Wir brauchen mal wieder rot oder blau, weil Janik hat schon wieder so viel gesprochen) Ich fühlte mich durch die Donauwelle ermüdet und plante schon ein Mittagsschläfchen bis zum Abendessen ein. Doch dann die Katastrophe: Frank erhebte (Anmerkung ALLE: erhob) sich langsam von seinem Stuhl, blickte in die Runde (Anmerkung Dati: blag) (Anmerkung Frank: siehte kann man auch schreiben) und teilte uns mit, dass jeder das Haus verlassen müsse und die Türen geschlossen werden würden. Mein ganzer Plan wurde zerstört. In der Zwischenzeit bewegte ich mich von dem Sessel im Wohnzimmer auf den Stuhl auf der Terrasse, um nach 30 Minuten festzustellen, dass, obwohl lauthals gesagt wurde, dass das Haus abgeschlossen wird, die Terrassentür offen war. Um der Forderung Franks nachzugehen, bewegten sich Frank, Leon, Lucas und ich zum See, um dort zu angeln. Nach Ankunft wurde dieses Vorhaben leider durch unerwartete Probleme gestört, sodass wir zurück zum Haus gingen, wo sich jemand die Nägel lackierte. Das Nägellackieren musste durch die neu eingetroffene Meute unterbrochen werden. Um die sichtbar strapazierte Person auf der Terrasse nicht zu stören, begab sich die Meute in Richtung Wald, um dort einen neuen Angelplatz anzupeilen. (Anmerkung unlackierte Fingernägelperson: Habt ihr was gefangen?) Erfolglos. Nachdem ich, wie mir angewiesen, draußen war, ging ich wieder zurück zum Haus und gesellte mich zu zwei Teleshopping guckenden Personen (Anmerkung Anika: Hier gibt es halt keine Läden). Die Personen unterhielten sich in diesem Moment darüber, dass sie begeistert von Teleshopping sind, dies aber nicht jeden Tag gucken können, da sie sonst das Produkt zur Hautverschönerung, welches statt 44,95€ nur noch 29,95€ kostete, kaufen würden. Dann gab es Chilli con Carne. Doch vorher wurden wir noch in zwei Gruppen eingeteilt. Die Kreuzgruppe und die Herzchengruppe. Wir erfuhren, dass wir das Spiel „Capture the flag“ spielen werden würden (Anmerkung Dati: Spiel?! Das ist eine Lebenseinstellung). Obwohl alle voll und ganz begeistert waren, freute ich mich nicht so sehr wie die anderen, da der Grundstoff des Spiels aus Rennen besteht und Rennen im selben Moment für mich die schlimmste Art Sport ist. (Anmerkung Janik: Darf ich jetzt mal wieder?) Unmotiviert bewegte ich mich mit meiner Gruppe zu dem Waldstück. Der Sieger war natürlich das Team „Katharina, die Große“. Also ich fand das Spiel gut. Während des Spiels achtete ich darauf, nur zu gehen und nicht zu rennen. Niklas H. (der Hacker) wollte mir das Lebensbändchen entreißen, erwartete von mir eine Flucht, doch wurde zutiefst enttäuscht, weil diese ohne Anstrengung nicht zu bewältigen ist. Er rannte mit seiner Stirn in mein Gesicht. Das tat weh. Letztendlich war alles anders als es erwartet wurde. Ich entreißte… (Anmerkung ALLE: entriss! das reicht!!!!). Wie vorausgesagt hat das Backpapierteam natürlich gewonnen (Team „Katharina, die Große“). So. Danach liefen wir nach Hause, um spontan zu entscheiden, dass wir den Film der Jugendfreizeit 2012 begutachten möchten. Dieser stellte sich als Zeitsprung in die Vergangenheit heraus, da Alex aussah wie 10 (Anmerkung Anika: Übertreib mal nicht, wie 5). Auch ich sah sehr gut aus (Anmerkung ALLE: ooooooh) und Sophie hat sich gar nicht verändert (Anmerkung ALLE: oooohohohohoho). Ohne Übergang ging es in die Abschlussrunde. Den Tag toppen konnten nur die Glühwürmchen, die wir zuvor noch nie gesehen haben. P.S.: die leuchten grün. Und nun sitzen wir im Aufenthaltsraum, da man uns nicht loswerden konnte, schreiben an diesem Text (Anmerkung Dati: und freuen uns, dass wir es geschafft haben, eine Stunde länger wach zu bleiben als alle anderen) (Anmerkung Kerstin: und amüsieren uns köstlich) (Anmerkung Frank: das Geburtstagskind hat sich sehr gefreut, den sch…. Bericht nicht schreiben zu müssen).

Liebe Leser, wir hoffen, dass wir mit diesem Bericht nicht für allzu große Verwirrung gesorgt haben.

P.S.: (Anmerkung Quentin: Ab ins Bett jetzt) In der Kürze liegt die Würze.

 

Gute Nacht liebe Moerser

(Anmerkung Frank: Du hast doch deine Examensarbeit geschrieben) (Anmerkung Kathi: Aber nicht stereo…) (Anmerkung Dati: steno…)….

 

Anmerkung des nächsten Tages: Es tut uns sehr leid, aber leider, leider scheint es mit den Fotos einfach nicht mehr zu funktionieren. Wir werden die Fotos zu den Berichten so schnell wie möglich nachliefern.

Kommentare

Das war der verstörendeste Tagesbericht den ich je gelesen hatte werde!!!!

"... gelesen werden hattet."!!!
Schockiert und amüsiert liegen ja so nah beieinander. ;)