Tag 2 / 01.07.

Tagesbericht

Liebe Leut der Zukunft, so lauschet den mittelalterlichen Taten:

Am Vormittag wurde das Hoheitsgebiet des Freizeitheims beschritten, um die Gutsgrenzen den kleinen Leuten des Burgvolks verständlich zu machen. Anschließend wurden die AGs gewählt und die restliche frei Zeit bis zum Mittag genutzt, um die Tagesaufgabe zu bewältigen, bei welcher es heute galt das längste (Woll-)Tau des Königreiches zu flechten. Fünf Meter und sechs Adern sollte es beinhalten.
Zum Mittag gab es Nudeln mit wahlweise Tomaten- oder Käsesoße. Nach der Mittagspause haben wir unsere Sinne geschärft und in Kleingruppen das für's Mittelalter nötige Feingespür gefordert.
Nach dem Abendbrot wurden traditionell-altoptisch-neukreative-halbmittelalterliche Postkästen gebastelt und die schwedischen Trinkbecher in nette Kinderfreizeit-Trinkgefäße verwandelt. Leider stellte sich bei der Abschlussrunde heraus, dass das Tau der Tagesaufgabe nur 3,80 m, statt 5 m lang war. Da sich die Knappen und Möchtegern-Prinzessinnen aber bei der Erstellung doch ziemlich bemüht haben, gab es einen kleinen Obulus.
Der Burgvogt hat nun die Nachtruhe ausgerufen. Und damit Gute Nacht ins niederrheinische Moor.